Bergstadt Schneeberg
 
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Entsorgungstermine 2019
Der ZAS informiert mit dieser -> PDF <- über die Entsorgungstermine 2019 in der Stadt Schneeberg sowie zu Kontaktdaten für Fragen und Hinweise aus der Bevölkerung!
Weitere Informationen erhalten Sie direkt beim Entsorger bzw. sind diese unter www.za-sws.de verfügbar.

Bitte am 18.01.2019 die Weihnachtsbäume zur Restabfalltonne an den üblichen Bereitstellungsorten legen. Das Ablagern an den ehemaligen Plätzen wie Platz unter den Linden, Sommerberg und Bruno-Dost-Str. ist seit 2012 nicht mehr gestattet. Vielen Dank für Ihr Verständnis.



Vorhaben: Waldumbau außerhalb von Schutzgebieten – Förderung von Vorhaben des ELER nach Förderrichtlinie Wald und Forstwirtschaft (RL WuF/2014)
 
Im Rahmen des Vorhabens sollen reine Fichtenbestände in stabile und standortgerechte Mischbestände umgebaut werden.

  • -Ein 65-jähriger lichter Fichtenbestand soll in einen Buchen-, Fichten-, Mischwald umgewandelt werden
  • -Ein 133-jähriger erntereifer Fichtenbestand soll in einen Buchen-, Tannen-, Mischwald umgewandelt werden
  • -Ein 33-jähriger Fichtenbestand der auf ungünstigem Standort steht, ständig geworfen wird und sich immer mehr auflöst wurde in Teilen kahl geschlagen und soll in einen standortgerechten Bestand umgewandelt werden.



   
Hinweise zur Durchführung des Winterdienstes in der Stadt Schneeberg

Grundlage für die Zuständigkeit der Durchführung des Winterdienstes in der Stadt Schneeberg ist die „Satzung über die Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter in der Stadt Schneeberg“ (Reinigungs- und Streupflichtsatzung).
Die o. g. Satzung wurde am 22.12.1998 im Schneeberger Stadtanzeiger veröffentlicht und trat am 01. 01. 1999 in Kraft.

Der § 3 Abs. 1 Reinigungs- und Streupflichtsatzung regelt die Übertragung der Reinigungs-, der Räum- und Streupflicht wie folgt: „Ausschließlich den Straßenanliegern obliegt es, innerhalb geschlossener Ortslage einschließlich der Ortsdurchfahrten die Gehwege nach Maßgabe dieser Satzung zu reinigen, bei Schneeanhäufungen zu räumen sowie bei Schnee- und Eisglätte zu bestreuen.“
Der § 6 Abs. 5 bis 7 verweist wie folgt:

Die Zugänge zu Unter- und Überflurhydranten sind ständig von Schnee und Eis freizuhalten.
Schnee und Eis von Gehwegen dürfen nicht auf den Grenzbereichen der Fahrbahn abgelagert werden.
Das Ablagern von Schnee und Eis aus Grundstücken auf öffentliche Straßen ist grundsätzlich untersagt.
Aufgabe der Stadt Schneeberg ist es, die öffentlichen Straßen innerhalb der geschlossenen Ortslage nach Maßgabe der kommunalen Leistungsfähigkeit von Schnee zu räumen und bei Schnee- und Eisglätte zu streuen sowie dies zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung erforderlich ist.
Eine Sonderregelung gilt gemäß Vereinbarung für den Winterdienst in Ortsdurchfahrten, die zwischen dem Freistaat Sachsen und der Stadt Schneeberg geschlossen wurde.
Hiernach werden dieB 93 und B 169, die S 274 und die K 9109 (Silberbachstraße in Richtung Wildbach) von der Straßenmeisterei Aue betreut.

Die Stadt Schneeberg hat den Straßenwinterdienst auf öffentlichen Straßen in den Ortsbereichen Schneeberg, Neustädtel, Griesbach und Lindenau voll umfänglich an Firmen übertragen.
Der entsprechende Versicherungsschutz wird von den Unternehmen gewährleistet.
Die Stadt Schneeberg übt gegenüber den beauftragten Unternehmen ihre Kontrollfunktion über die Art und Weise der Straßenwinterdienstrealisierung aus.
Mit Beginn der Winterperiode werden die Winterbeschilderungen entsprechend der verkehrsrechtlichen Anordnungen aufgestellt. Nicht alle Engstellen können jedoch mit Verkehrszeichen abgesichert werden.
Wir bitten deshalb alle Fahrzeugführer, ihre Fahrzeuge in solchen Bereichen so zu parken, dass der Winterdienst ohne Behinderungen erfolgen kann.

Behindern parkende Fahrzeuge die Schneeberäumung, kann in Abstimmung mit der Stadtverwaltung Schneeberg der Winterdienst in diesen Bereichen eingestellt werden.
Nach § 12 Absatz 1 Nr. 1 StVO ist das Halten - und somit auch das Parken - an engen und unübersichtlichen Straßenstellen unzulässig. Es gilt jedoch zu beachten, dass eine enge Stelle durch die konkrete Situation vor Ort stets Veränderungen unterliegt. So kann der Tatbestand „enge Straßenstelle“ auch erst im Zusammenhang mit abgelagerten Schneehaufen am Straßenrand entstehen und damit ein Haltverbot normieren, während unter normalen Straßenverhältnissen ein Halten uneingeschränkt möglich ist.
Wir bitten Sie, im Interesse einer ungehinderten Durchfahrt, unbedingt darauf zu achten!
Bei konkreten Hinweisen zum o. g. Parken und Halten wenden Sie sich bitte ausschließlich an das Sachgebiet Ordnungsaufgaben der Stadtverwaltung Schneeberg, Schulgasse 9, 08289 Schneeberg bzw. nutzen Sie die Tel.-Nr. (03772) 356-231.

Sollten Sie zur Durchführung des Winterdienstes grundsätzliche Hinweise o. Ä. haben, wenden Sie sich bitte ausschließlich an das Bauamt der Stadtverwaltung Schneeberg, Schulgasse 9, 08289 Schneeberg bzw. nutzen Sie die Tel.-Nr. (03772) 356-141.



Probefahrt der Feuerwehr
Gestern war es so weit, die Feuerwehr Schneeberg führte gemeinsam mit dem Ordnungsamt unserer Stadt eine Probefahrt durch. Ziel der Aktion - die zu gegebener Zeit wiederholt werden wird - war es, die Bürger dafür zu sensibilisieren, dass unsere Feuerwehr und andere Hilfsorganisationen nur rechtzeitig am Einsatzort sein können, wenn die Zufahrt ohne Hindernisse möglich ist.

Bereits nach kurzer Zeit kommen die Feuerwehrkameraden auf ihrer Kontrollfahrt ins Stocken: Das Abbiegen von der Straße der Solitarität auf die Karl-Liebknecht-Straße ist aufgrund eines im Kreuzungsbereich abgestellten PKW’s nicht möglich. „Im Ernstfall würden jetzt wertvolle Minuten ungenutzt auf der Uhr verrinnen, die im Extremfall über Leben und Tod entscheiden könnten. Aufgrund der Parksituation hatten in der jüngeren Vergangenheit auch schon die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Aue mit ihrer Drehleiter in diesem Bereich Probleme bekommen, als sie auf dem Weg zu einem Wohnungsbrand waren“, so Stadtwehrleiter Danny Schindler.

3,05 Meter Fahrbahnbreite müssen immer frei bleiben, selbst an nicht gesondert gekennzeichneten Stellen. An Einmündungen gilt ab dem Schnittpunkt der Bordsteinachsen ein Parkverbot von fünf Metern in jede Richtung. Für die Feuerwehr sind diese Maße oft gerade noch ausreichend. Dies ist vielen Einwohnern jedoch nicht klar, wie sich bei den geführten Gesprächen zeigte. Ein häufiger Grund hierfür: Aus der Gewohnheit heraus wird oft nur in „PKW-Breiten“ gedacht. Auch in Situationen, in denen man „schnell wieder weg ist“, müssen die Fahrbahnbreiten eingehalten werden. Fast immer gibt es eine Möglichkeit, um mit geringem Aufwand sicher in zumutbarer Entfernung zu parken. So stellt zum Beispiel das Sportstudio Fit u.p. für die Eltern der Kinder in der Kita „Am Drachenkopf“ seinen Parkplatz zum Bringen und Abholen der Kinder zur Verfügung. Werden hier Fahrzeuge direkt vor der KITA widerrechtlich abgestellt, hat die Feuerwehr keine Chance mehr zu passieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die meisten angetroffenen Fahrzeugführer sich einsichtig und kooperativ zeigten. Jeder sollte künftig beim Abstellen seines Fahrzeuges daran denken, dass im Ernstfall jede Minute zählt, um Leben zu retten und um Sachwerte zu schützen.

Weitere kritische Punkte, auf die wir ausdrücklich hinweisen möchten (nicht abschließend):
Zufahrten zu fast allen Kindertagesstätten (besonders während der Hol- und Bringezeit)!
Obere Einfahrt Große Badergasse, Große Badergasse / Kreuzung Schlachthofweg, Zobelgasse, Frauengasse, Langgasse, Schreibergasse, mehrere Bereich der Webergasse, Ackerstraße / Am Acker, Wendeschleife Neustädtel in der Karlsbader Straße


Beschwerden und Nachfragen in der Stadtverwaltung über energisch auftretende Haustürverkäufer
Seit ein paar Tagen gehen vermehrt Beschwerden und Nachfragen zu energisch bis aggressiv auftretenden Haustürverkäufern in der Stadtverwaltung Schneeberg ein.

Wie bereits die Polizei in der Vergangenheit immer wieder warnt:
  • Schließen Sie keine Verträge oder Geschäftean der Haustür ab, wenn Sie sich nicht sicher sind oder sich bedrängt fühlen. Meist sind die Preise der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen überhöht.
  • Fühlen Sie sich bedrängt oder verlassen die Personen trotz Aufforderung nicht ihr Grundstück oder das Haus verständigen Sie die Polizei.
  • Sollten Sie doch einmal einen Vertrag abgeschlossen haben und wollen diesen rückgängig machen, handeln sie schnell oder lassen sich bei einer Verbraucherzentrale beraten.



Touristisches Entwicklungskonzept Bergstadt Schneeberg – Angebote Bergbaulandschaft
Die Bergstadt Schneeberg hat mit Wirkung vom 01.05.2018 die Firma KEM Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH mit der Erstellung eines Touristischen Entwicklungskonzeptes beauftragt. Die Schwerpunktsetzung liegt auf der Entwicklung von touristischen Infrastruktur-Angeboten für das Hauptentwicklungsareal um das “Siebenschleh-ener Pochwerk“ in der Schneeberg-Neustädtler Bergbaulandschaft.
Das Vorhaben wird gefördert nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (Förderrichtlinie LEADER - RL LEADER/2014) vom 15.12.2014.
Montanregion - Machbarkeitsstudie für Welterbe-Besucherzentrum
Im Vorhaben der Bergstadt Schneeberg „SchneeBERGer Tourismus vernetzt“, welches nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien gefördert wird, bearbeitet man aktuell eine Machbarkeitsstudie für ein Welterbe-Besucherzentrum in Schneeberg. Für die Errichtung im Rahmen der Welterbenominierung der Montanregion hat Bürgermeister Ingo Seifert im Stadtrat geworben. Dazu war eine Machbarkeitsstudie von Frau Eberlein, Koordinatorin Tourismus/ UNESCO-Welterbe der Stadtverwaltung Schneeberg vorgestellt worden. Die Chance, sich zu bewerben, haben alle im Titel-Antrag nominierten Städte. Für den Bau eines Besucherzentrums mit 329 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird mit Kosten in Höhe von 557.000 Euro gerechnet. Es geht erst einmal um eine Vorstellung, jetzt sollten sich die Fraktionen eine Meinung bilden.


Jetzt schlägt es aber 12!... Oder doch nicht?
 
Vielen ist es schon aufgefallen, die Uhr im Rathausturm zeigt nur noch eine Uhrzeit – Punkt um 12.
Hintergrund, dass die Rathausuhr nicht mehr läuft, sind die aktuell beginnenden Bauarbeiten im Gebäude, die ein Abschalten der Uhr erforderlich gemacht haben.
Weitere interessante Fakten bekommen Sie auch am 10.03.2018 zum Tag des offenen Rathauses. Interessierte können sich bei einer Führung das leere Rathaus ansehen. Die Führungen starten jeweils 10:00 Uhr, 11:00 Uhr und 12:00 Uhr vor dem Rathaus.
Offizieller Baubeginn für das durch das Programm „Brücken in die Zukunft“ geförderte Projekt war am 05.03.2018.
Die Gewerke Elektro, Heizung/ Lüftung/Sanitär, Lüftungsanlage, Bauwerker und Trockenbau sind bereits vergeben. Je nach Baufortschritterfolgen weitere Ausschreibungen und Vergaben.






   
ESF-Projekt: Nachhaltige soziale Stadtentwicklung in der Stadt Schneeberg
Die Erarbeitung des „Gebietsbezogenen integrierten Handlungskonzeptes“ (GIHK) für die Stadt Schneeberg wurde abgeschlossen. Durch den Stadtrat wurde das GIHK mit BeschlussR 16-39 am 19.04.2016 bestätigt. Der Förderantrag für das Rahmenprojekt wurde an die Bewilligungsstelle Sächsische Aufbaubank übergeben.
Am 27.12.2016 erhielt die Stadt Schneeberg einen positiven Rahmenbescheid zur Umsetzung des GIHK, welcher den Startschuss für die konkrete Vorbereitung und Umsetzung der zahlreich beantragten Einzelprojekte darstellt.
Wir bedanken uns an dieser Stelle für die intensive Mitarbeit zahlreicher Bürger, Vereine und Institutionen, welche zum Gelingen der Konzeption beigetragen haben.

Aktueller Sachstand
Unter den Programmschwerpunkten
  • Informelle Kinder- und Jugendbildung
  • Soziale Integration und Eingliederung in Beschäftigung
  • Lebenslanges Lernen und Bürgerbildung
wurden von zahlreichen Schneeberger Vereinen und Institutionen insgesamt 21 Projektanträge eingereicht. Daraus konnten 9 Projekte ausgewählt werden, welche als Projektvorschläge in das Fördergebietskonzept aufgenommen wurden. Vom Sächsischen Staatsministerium des Innern wurden davon im Rahmenbescheid 7 Projekte als förderfähig eingestuft. Jetzt können die Vorarbeiten zur Umsetzung der Einzelprojekte beginnen.

Das erste Projekt "Quartiersmanagement" - administrative Programbegleitung wird erfolgreich mit der AWO Erzgebirge gGmbH umgesetzt. Inhalt und Ziele des Projektes ist die Unterstützung der Stadt Schneeberg bei der Umsetzung der Bedingungen des Rahmenbscheides sowie der Projektträger bei Antragstellung, Durchführung und Abrechnung der Projekte.

Für das zweite Projekt "Potentiale stärken und fördern" konnte Bürgermeister Ingo Seifert am 17.01.2018 den Zuwendungsbescheid an den CVJM Schneeberg-Neustädtel e.V. übergeben. Hier steht die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 16 Jahren im Fokus. Ziel ist es Fähigkeiten zu wecken und Potentiale zu fördern.

Aktuell läuft die Erarbeitung des dritten Projektantrages „Stadtteilbetreuung“ welche mit der AWO Erzgebirge gGmbH umgesetzt werden soll. Kleinere Träger werden ebenso für die Realisierung berücksichtigt, insofern die finanziellen Möglichkeiten und der Programmfortschritt dies zulassen.

Nähere Informationen zu den Einzelprojekten finden Sie unter folgenden Links:
CVJM Schneeberg-Neustädtel e.V.: [ www.cvjm-sn.de ]
AWO Erzgebirge gGmbH: [ www.awo-erzgebirge.de ]

[ Gebietsbezogenes integriertes Handlungskonzept ]



Bundesprogramm „Demokratie leben“
Förderung weiterer Projekte im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ im Jahr 2018 möglich

Die Partnerschaft für Demokratie in den Kommunen Aue, Bad Schlema, Lößnitz und Schneeberg hat auch im Jahr 2018 wieder Fördermittel vom Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“und vom Freistaat Sachsen für verschiedenste Projekte erhalten.

Seit 2015 gibt es dieses Projekt in den vier Kommunen, die Kernziele der Partnerschaftsind dabei Vorurteile abzubauen und die Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft. Unterstützt werden Vereine, Projekte und Initiativen aus den Kommunen Aue, Bad Schlema, Lößnitz und Schneeberg, die sich für Demokratie engagieren und sich insbesondere gegen Rechtsextremismus und alle Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit einsetzen.

Sollten Sie Interesse an einer Projektförderung haben oder weitere Informationen diesbezüglich benötigen, erhalten Sie diese unter www.partnerschaft-demokratie-leben.desowie bei folgenden Ansprechpartnern:

Koordinierungs- und Fachstelle

Elke Hänsel / Doreen Heinze
Telefon: 03771/340435
Mobil:0151/61869172
E-Mail: partnerschaft@buergerhaus-aue.de

Besucheradresse:
Postplatz 2, 08280 Aue

Annabell Illig
Telefon: 03771 / 281151
E-Mail: annabell.illig@aue.de

Anschrift:
Große Kreisstadt Aue
Projektmanagement Nachhaltige Soziale Stadtentwicklung /
Bundesprogramm „Demokratie leben“
Goethestraße 5
08280 Aue



Kinder erhalten Förderung
Die Grundschule „Hans Marchwitza“ richtet am Dienstag, den 05.12.2017, ab 19 Uhr in ihrer Einrichtung wieder einen Informationsabend zum Thema Lese-Rechtschreib-Schwäche an. Eltern, deren Kinder jetzt die 2. Klasse besuchen und die sich für dieses Thema interessieren, können sich an diesem Abend über diese Teilleistungsschwäche informieren. Und alle Gäste erfahren, welche Möglichkeiten der Förderung es an der Schneeberger Grundschule gibt,
um Schülern mit einer LRS eine erfolgreiche Schullaufbahn zu sichern.
Die LRS- Lehrer der Schule laden Interessenten ganz herzlich dazu ein.

Jung und Alt begegnen sich in Jáchymov
 
Eine Delegation aus Schneeberg hat unlängst Jáchymov besucht.
Vertreter der Stadt Schneeberg, Senioren und eine Schulklasse der Oberschule haben unlängst die Partnerstadt Jáchymov besucht. Nach Herten in Nordrhein-Westfalen und Veresegyház in Ungarn ist die tschechische Kommune nun die dritte Partnerschaft der Bergstadt. Das Ziel: ein Verständnis zwischen Bürgern beider Orte zu schaffen.
Auf dem Programm stand während des jüngsten Treffens zum einen der Besuch des Museums in der Königlichen Münze mit der bewegten Geschichte Jáchymovs ab Blütezeit der Silbergewinnung über die Zwangsarbeit in den hiesigen Gruben bis hin zur neuzeitlichen Geschichte der Stadt. Bestandteil war dabei auch die Besichtigung der ausgedehnten Unterkellerungen unter dem Münzhaus. Darüber hinaus lernten Schneeberger Schüler die ortsansässige Grundschule kennen. Den gelungenen Abschluss stellte eine fachkundige Führung durch das Radonheilbad dar, das einen Einblick in das Therapie- und Erholungszentrum von Jáchymov ermöglichte – und zugleich Interesse für die heilenden Quellen aus den Tiefen der Erde weckte. Diese Aktivitäten werden mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
Die gemeinsamen historischen Wurzeln und Interessen von Schneeberg und Jáchymov sind Grundlagen für die angehende Zusammenarbeit. Zugleich kandidieren beide Städte als Bestandteil der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoři für den UNESCO-Welterbetitel. Wie sich mit dem Besuch gezeigt hat, werden Kontakte nicht nur auf kommunalpolitischer Ebene geschlossen. Zwischen Vereinen, Schulen und Institutionen sollen zukünftig enge Kontakte und Freundschaften entstehen – und damit ein weiterer Beitrag zum friedlichen und verständnisvollen Zusammenleben der Menschen verschiedener Regionen Europas geleistet werden.
   
Schneeberger Wände werden bunt
Am Garagenkomplex an der Bruno-Dost-Straße in Schneeberg wird es bunt: Denn zukünftig ist es Sprayern erlaubt, sich auf den Flächen kreativ zu verwirklichen. Dazu gibt es feste Regeln, die per Aushang in einem Schaukasten erläutert werden. Demnach ist es zwischen 9 und 21 Uhr möglich, Motive und Bilder auf die Wand zu sprühen.
Die Eröffnung der ersten „Wall of Fame“ in Schneeberg soll gebührend zelebriert werden. Daher sind Interessierte sowie Vertreter aller Medien am 28. Oktober zum Live-Graffiti mit Musik herzlich an den Garagenkomplex eingeladen.
Wer such mit Graffiti-Technik noch nicht auskennt, es aber gern mal versuchen will, ist herzlich willkommen – für Anfänger gibt es eine sogenannte Rookie-Zone zum Ausprobieren. Zudem ist am 28. Oktober ein Schnupper-Kurs für Einsteiger geplant, von 14 bis 16 Uhr, ehe die Auftaktveranstaltung gegen 18 Uhr endet.
Hunger und Durst muss keiner fürchten – für Verpflegung ist gesorgt.


Städtepartnerschaften Stadt Schneeberg
 
Schneeberg. Im April wurde der Vertrag über eine Städtepartnerschaft mit der tschechischen Stadt Jàchymov unterzeichnet. Nach Herten in Nordrhein-Westfalen und Veresegyház in Ungarn ist das nun die dritte Partnerschaft, welche die Bergstadt Schneeberg geschlossen hat. Nach mehreren intensiven Begegnungen in diesem Jahr, sind nun seit Montag diese Verbindungen für alle Einwohnerinnen und Einwohner, sowie Gäste unserer Stadt gut sichtbar auf den neuen Schildern an der B93 und der B169 zu sehen – auch als Hinweis, aktiv an der Gestaltung der Partnerschaften mitzuwirken.
   

Schneeberg nimmt Abschied von Egon Günther
 
„Unsere Toten sind nicht abwesend, sondern nur unsichtbar. Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.“ (Aurelius Augustinus)

Mit Betroffenheit und Bestürzung haben wir vom Tod unseres hoch geschätzten Ehrenbürgers Egon Günther erfahren. Der berühmte Sohn unserer Stadt starb am 31. August 2017 im Alter von 90 Jahren im Kreise seiner Lieben in Berlin-Potsdam. „Wir bedauern zutiefst, dass es uns nicht früher gelungen ist, dieser renommierten deutsch-deutschen Regisseur-Legende die Ehrenbürgerwürde ihrer Heimatstadt zu verleihen“, sagt Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert. „Und wir sind sehr traurig, dass es ihm aufgrund seiner schweren Krankheit in seinem letzten Lebensabschnitt nicht mehr möglich war, seine geliebte Geburts- und Heimatstadt Schneeberg, die ihm so sehr am Herzen lag, noch einmal zu besuchen.“

Egon Günther, Regisseur und Romanautor, ist im Herbst 2016 zum Ehrenbürger der Stadt Schneeberg ernannt worden. Durch seine Krankheit konnte der am 30. März 1927 in Schneeberg geborene und in Berlin lebende Filmregisseur an der Verleihung nicht persönlich teilnehmen. Seine Ehefrau Franziska Günther nahm deshalb stellvertretend die Ehrenbürgerurkunde durch den Bürgermeister der Stadt Schneeberg, Ingo Seifert, entgegen.

Egon Günther stammt aus einer Arbeiterfamilie. Er war gelernter Schlosser und arbeitete als Technischer Zeichner in einem Konstruktionsbüro. 1944/45 nahm er als Soldat der Wehrmacht am Zweiten Weltkrieg teil und geriet in den Niederlanden in Kriegsgefangenschaft, aus der ihm die Flucht gelang. Nach Kriegsende arbeitete er anfangs als Neulehrer in der Sowjetischen Besatzungszone. Von 1948 bis 1951 folgte ein Studium der Pädagogik, Germanistik und Philosophie an der Karl-Marx-Universität Leipzig; anschließend war er wieder als Lehrer tätig. Später folgte ein Wechsel ins Verlagswesen. Dort wurde er Lektor beim Mitteldeutschen Verlag in Halle/Saale. Ab 1958 war er als Dramaturg, Szenarist und Regisseur für das Filmstudio Babelsberg der DEFA tätig; ab 1961 lebte er als freier Schriftsteller und Regisseur in Potsdam-Babelsberg. Seit den Sechzigerjahren trat das schriftstellerische Werk Günthers, der seit 1953 Erzählungen und Romane veröffentlicht hatte, gegenüber der Arbeit für Film und Fernsehen in den Hintergrund. Günther verfasste eine Reihe von Drehbüchern und führte ab 1961 auch selbst Regie bei Spielfilmproduktionen der DEFA. Bereits seit dem Verbot der Märchenkomödie „Wenn du groß bist, lieber Adam“ im Jahr 1965 hatte der Regisseur bei der Verfilmung von Gegenwartsstoffen immer wieder Probleme mit der DDR-Zensur; andererseits waren seine Literaturverfilmungen große Erfolge. Seine Mitarbeit am Drehbuch „Chingachgook, die große Schlange“ blieb ungenannt, lediglich als Autor der (im Film nicht verwendeten) Liedtexte tauchte er auf der Schallplatte auf. Er verfasste auch den Text des Weihnachtsliedes „Sterne über stillen Straßen“. Als ihm 1978 die angeblich nichtrealistische Bildsprache seines Films „Ursula“ zum Vorwurf gemacht wurde, reagierte Günther mit dem Austritt aus dem Verband der Film- und Fernsehschaffenden der DDR. Er verließ das Land (behielt jedoch den DDR-Pass) und arbeitete nur noch an westdeutschen Film- und Fernsehproduktionen mit. Erst 1990 kehrte er in die DDR zurück. Auch nach der Wiedervereinigung drehte er eine Reihe von Spielfilmen, von denen vor allem „Die Braut“, die Geschichte von Goethes Geliebter und späterer Ehefrau Christiane Vulpius, Aufsehen erregte. Daneben wirkte Günther wieder als Dozent an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg. Er lebte zuletzt mit seiner dritten Ehefrau und seiner Tochter in Groß Glienicke. Egon Günther war Mitglied der SED und des Schriftstellerverbandes der DDR. 2014 wurde er mit einem Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin geehrt. (Quelle: Wikipedia)

„Ab kommenden Dienstag, den 5. September 2017, liegt im Rathaus ein Kondolenzbuch aus – für alle, die noch letzte Worte oder einen letzten Gruß an Egon Günther und seine Hinterbliebenen richten wollen“, sagt Bürgermeister Ingo Seifert. Das Kondolenzbuch soll dann zur Trauerfeier, deren Termin bislang noch nicht feststeht, an seine Ehefrau Franziska Günther und seine Familie übergeben werden.

Ingo Seifert: „Egon Günthers Ehefrau Franziska Günther sowie all seinen Anverwandten, Freunden und Wegbegleitern sprechen wir im Namen der Bergstadt Schneeberg unser tiefes und herzliches Beileid aus.“

Egon Günther, Ehrenbürger von Schneeberg, starb am 31. August 2017.
   
Wettbewerb - Gesucht: „Die schönsten Nachbarschaftsaktionen 2017“
Straßenbau verschiebt sich
Die Ernst-Toller- und die Karl-Marx-Straße in Schneeberg werden jetzt im nächsten Jahr per Komplexmaßnahme zwischen ZAST (Abwasser), ZWW (Trinkwasser), SWS (Strom und Straßenbeleuchtung) und SVS (Straßenbau) ausgebaut werden. Dies ergab eine erneute Ausschreibung der Leistungen mit angepassten finanziellen Mitteln bei allen Partnern.
Ausführende Firma wird die Firma Wohn,-Tief,- und Ingenieurbau (WTI) aus Schwarzenberg sein. Die Arbeiten sollen witterungsbedingt am 24.04.18 beginnen und am 30.11.18 beendet sein.
Nähere Informationen werden vor Baubeginn in Form von Pressemitteilung und Anwohnerinfo erfolgen.



Warum in die Ferne schweifen....
... wenn es auch in deiner Heimatstadt Schneeberg einen Ausbildungsplatz und somit eine Zukunft "drham" gibt!
In dieser Broschüre stellen sich alle Arbeitergeber aus Schneeberg und der unmittelbaren Region vor. Sie werben um junge Leute, die ihre beruflichen Laufbahn in der Wirtschaft und bei Dienstleistern vor der eigenen Haustür beginnen sowie mit Tatendrang, Ehrgeiz und Eifer ins Berufsleben starten wollen. Egal, ob Metallbranche, Gastronomie oder Pflege: Die Auswahl der Jobs ist groß.
Aber lest am besten selbst:

[ Link Ausbildungsbroschüre Schneeberg ]

Bewirb dich jetzt!
... für die Studiengänge Gestaltung oder Musikinstrumentenbau ab dem Wintersemester 2017 an der Angewandten Kunst in Schneeberg als Fakultät der Westsächsischen Hochschule Zwickau.
Bis 31. Mai 2017 sind Bewerbungen für Bachelor- Masterstudiengang möglich. Die Eignungsprüfung folgt im Juni – nur Mut!

[ Link Bewerbungsinfo ]

Und wer noch ein bisschen mehr Zeit hat, um sich zu entscheiden, sollte sich diese Termine schon mal vormerken:
Die Angewandte Kunst Schneeberg veranstaltet auch 2017 wieder ihre Tage der offenen Tür – und zwar am zweiten Adventswochenende, also Samstag und Sonntag, 9. und 10. Dezember.
Am Freitag, 8. Dezember, bietet die FAK Schulen und anderen Bildungsträgern darüber hinaus erneut die Möglichkeit, mit ihren Schülern und Schülerinnen unsere Fakultät zu besuchen. Angeboten werden vielfältige Aktionen, die einen Eindruck vom Studium der Gestaltung und des Musikinstrumentenbaus vermitteln, wie offene Werkstätten, Führungen, Schnuppervorlesungen, Präsentationen (z. B. Modenschauen), Infoveranstaltungen und Gesprächsrunden mit Lehrenden und Studierenden und vieles andere mehr.
Wenn Sie Interesse an diesem informativen und kreativen „Schultag“ an der Angewandten Kunst Schneeberg haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf; wir werden für Sie und Ihre Schüler ein individuelles Programm zusammenstellen.

www.fh-zwickau.de/aks

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.
gez. Prof. Dr. Thomas Pöpper
Dekan


Breitbandausbau bekommt auch in Schneeberg neuen Schub
 
Knapp 50.000 Euro für die Bergstadt hat Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert (Freie Wähler/Bika) dieser Tage aus Berlin abgeholt. Die Fördermittel dienen einem wichtigen Vorhaben, das dem Stadtchef mithin eine Herzensangelegenheit ist: schnelles Internet für alle. Dazu braucht es einen Breitbandausbau, der professionell geplant sein will. Und genau für diesen ersten Schritt – für Beratungsleistungen durch Fachleute - kann die Stadt Schneeberg nun knapp 50.000 Euro ausgeben.

„Ich freue mich sehr, dass wir den Zuwendungsbescheid bekommen haben. Das bringt uns in dieser Sache ein ganzes Stück weiter“, sagt Ingo Seifert. Den entsprechenden Antrag hatte die Stadt Schneeberg Ende des vergangenen Jahres beim zuständigen Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht. Die Übergabe des Zuwendungsbescheids gemäß der Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ erfolgte am 30. März 2017 im Erich-Klausener-Saal des Ministeriums in Berlin.

Mit dem Breitbandförderprogramm des Bundes bekommt der Ausbau des schnellen Internets in Deutschland einen zusätzlichen Schub. „Damit die Landkreise und Kommunen mit unversorgten Gebieten schnell förderfähige Projekte entwickeln können, fördert der Bund auch Beratungsleistungen, die die Planung und Durchführung solcher Vorhaben und damit die Beantragung von Fördermitteln erleichtern“, sagt Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.
Weitere Informationen zum Thema Breitbandförderung und zum zuständigen Ministerium gibt es im Internet.
www.bmvi.de 


Bürgermeister Ingo Seifert bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids in Berlin. Foto: Stadtverwaltung
   


Job-Cafés in Aue und Annaberg-Buchholz erweitern ihr Angebot
Annaberg-Buchholz/Schneeberg – Mit neuen Öffnungszeiten starten die Job-Cafés der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz ins neue Jahr. Deren Chef Siegfried Bäumler sagt: „Damit stellen wir uns weiterhin auf Stellenwechsler und Pendler ein.“ Da dieser Personenkreis unter der Woche außerhalb des Erzgebirgskreises arbeitet und nur am Wochenende daheim weilt, gibt es nun zusätzliche Öffnungszeiten an Samstagen und Brückentagen, um auch Pendlern die Chance zu geben, sich über Möglichkeiten auf dem hiesigen Arbeitsmarkt zu informieren und vielleicht den passenden Job in der Heimat zu finden. Bäumler: „Wir erweitern unseren Service auch auf tschechische Arbeitssuchende.
Zudem sind Jugendliche eingeladen, das Job Café rege zu nutzen, um bei der Ausbildungssuche erfolgreich zu sein.“
Das Job-Café in Annaberg-Buchholz ist zusätzlich ab sofort jeden letzten Dienstag im Monat von 15 bis 18 Uhr erreichbar und an ausgewählten Brückentagen. In Aue, Postplatz 2a, steht das Job-Café jeden Tag im Rahmen der Öffnungszeiten, also auch an allen Brückentagen, und zusätzlich an zwei Samstagen offen. Auch zu den zwei geplanten Pendleraktionstagen Ende 2017 sind beide Job-Cafés „außer Haus“ unterwegs.
Weitere Informationen sowie alle Termine für 2017 sind im Netz zu finden:
www.arbeitsagentur.de/annaberg-buchholz


Anton Günther – Gedenkstein
 
Dem Volksdichter wurden seit seinem 60. Geburtstag über 40 Gedenksteine gewidmet: Die meisten im deutschen und tschechischen Erzgebirge, einige in Nord- und Süddeutschland und sogar in Österreich.
Sie wurden zu unterschiedlichen Zeiten aus unterschiedlichen Anlässen errichtet.
Alexander Böhm hat sich der Aufgabe verschrieben alle diese Gedenksteine zu dokumentieren und ihre Entstehung in den historischen Kontext einzuordnen. Herausgekommen ist ein neues Buch, welches Ende Oktober im Heimatland Sachsen Verlag erschienen ist. Im Buch “Anton-Günther-Gedenksteine” (ISBN: 978-3-910186-94-1) wird auch der Gedenkstein in unserer Stadt vorgestellt.

Interessenten können das Buch für 29,95 EUR zzgl. Versandkosten direkt beim Autor erwerben. Alexander Böhm, Siedlerstr. 17, 09387 Jahnsdorf oder per Mail: alex@kb-online.de


   
Lieblingsplätze für alle – Sachsen fördert Ideen für barrierefreies Bauen
Schneeberg, Dezember 2016 – Um Menschen mit Behinderung einen gleichberechtigten Zugang zu öffentlichen Einrichtungen zu bieten – insbesondere im Kultur-, Freizeit-, Bildungs- und Gesundheitsbereich – gibt der Freistaat Sachsen Fördermittel frei. Diese fließen in den Bau barrierefreier Zugänge, ausdrücklich einbezogen: der Gastronomiebereich. Ausgeschlossen von der Förderung sind öffentliche kommunale Gebäude, öffentliche Infrastruktur sowie öffentliche Aufgabenträger.
Sie haben Ideen zur Barrierefreiheit? Dann nichts wie ran an den Antrag und keine Scheu vorm Papiertiger. Alle Pächter/Inhaber/Eigentümer können ihre Idee kurz beschreiben, den Aufwand kalkulieren und beim Landratsamt einreichen. Pro Projekt sind bis zu 25.000 Euro Zuschuss möglich. Es können bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gedeckt werden. Wer die Fördermittel erhält, entscheiden Landkreise/kreisfreie Städte in Zusammenarbeit mit ihren jeweiligen Behindertenbeauftragten.
Die Umsetzung des Investitionsprogramms Barrierefreies Bauen 2017 „Lieblingsplätze für alle“ erfolgt im Rahmen der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz zur investiven Förderung von Einrichtungen, Diensten und Angeboten für Menschen mit Behinderung vom 21. Dezember 2015. Im Topf sind insgesamt 2,5 Millionen Euro. Vorschläge werden ab sofort entgegengenommen – und sollten bis spätestens Ende 2017 umgesetzt sein.

http://www.soziales.sachsen.de/lieblingsplaetze.html


Welterbeantrag „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří“ geht Anfang 2018 erneut ins Rennen
 
Freiberg (28.11.2016). Zu ihrer 2. Mitgliederversammlung trafen sich heute Vormittag die Vertreter der Landkreise, Städte und Gemeinden im Welterbe Montanregion Erzgebirge e. V. in Freiberg. Sie beschlossen, den Anfang dieses Jahres zurückgezogenen Welterbeantrag nach abgeschlossener Überarbeitung bis zum Stichtag 1. Februar 2018 an die UNESCO in Paris einzureichen. Ebenso wurde die neue Antragsstruktur bestätigt, die eine deutliche Reduzierung der Bestandteile auf sächsischer Seite vorsieht.
Seit Anfang Mai hatte es in enger Abstimmung mit dem Internationalen Denkmalrat in Paris (ICOMOS) eine intensive fachliche Auseinandersetzung (Midstream-Prozess) zur Welterbe-Nominierung gegeben. ICOMOS betonte in diesem Prozess die Welterbewürdigkeit des Antrages, regte allerdings auch Präzisierungen in drei Bereichen an:
- Stärkung des Kulturlandschaftsansatzes in der Nominierung durch die Zusammenfassung von Bestandteilen,
- Konzentration auf die Epochen und das Verfahren des Erzbergbaus im Abgrenzung zu vergleichbaren Bergbaukulturlandschaften weltweit sowie bei der Objektauswahl und
- Präzisierung der Beschreibung des sog. „außergewöhnlichen universellen Wertes“ (OUV) im Welterbeantrag durch die stärkere Bezugnahme auf wissenschaftliche, technologische und verwaltungsseitige Errungenschaften des erzgebirgischen Montanwesens.

Ausgehend von den Ergebnissen des Midstream-Prozesses und den vorliegenden Empfehlungen von ICOMOS haben die sächsischen und tschechischen Antragsteller gemeinsam eine neue Struktur erarbeitet, die in der heutigen Mitgliederversammlung vorgestellt und bestätigt wurde.

Die neue Struktur umfasst im Kern folgende Punkte:
1. Durch die Zusammenfassung räumlich und funktional in Verbindung stehender Bestandteile sowie die Herauslösung von Bestandteilen, die nicht unmittelbar mit dem Erzbergbau sowie den bergbaulichen Prozessen bzw. Bergbaulandschaften verbunden sind, wird die Gesamtanzahl der sächsischen Bestandteile von ehemals 79 auf ca. 20 Bestandteile reduziert.
2. Die auf Grundlage der ICOMOS-Empfehlungen aus dem Welterbeantrag herausgelösten Bestandteile (darunter u.a. Objekte der Bergbaufolgeindustrien, Schlösser ohne direkte Verbindung zum Bergbau sowie Objekte des Kalk- und Kaolinabbaus) werden als „assoziierte Bestandteile/Objekte“ in die Präsentation der künftigen UNESCO-Welterbestätte „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří“ eingebunden und in den Nominierungsunterlagen als potentielle Erweiterungsvorschläge gelistet.

„Es ist uns gemeinsam mit ICOMOS International, den tschechischen Projektpartnern und dem Freistaat Sachsen gelungen, die fachlichen Hinweise und Empfehlungen aus dem Midstream-Prozess in die neue Struktur des Welterbeantrags einzubeziehen und diesen damit weiter zu stärken. Besonders freut es mich, dass wir eine Lösung gefunden haben, die alle Städte und Gemeinden, die den Antragsprozess von Anfang an unterstützt und finanziert haben, in die künftige Mitarbeit und Präsentation der ,Montanen Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří` als Weltkulturerbe einbindet. Wichtig ist, dass die Erzgebirgsregion mit diesem Projekt weiter an einem Strang zieht. Ich bin überzeugt, dass wir dann 2019 mit dem UNESCO-Welterbetitel den Lohn für unsere Mühen erhalten werden!“
, so Landrat a. D. Volker Uhlig für den Landkreis Mittelsachsen, der dem Welterbeverein vorsteht.

Der von der Mitgliederversammlung bestätigte Zeitplan sieht vor, dass der grenzübergreifende UNESCO-Welterbeantrag bis spätestens 31. Mai 2017 fertiggestellt wird und nach Bestätigung der Mitgliederversammlung im Juni 2017 über die Kultusministerkonferenz der Länder bis zum Stichtag 1. Februar 2018 bei der UNESCO eingereicht wird. Nach dem offiziellen Verfahren entsprechend der Welterbe-Richtlinien würde nach dem Prüfverfahren eine Entscheidung im UNESCO-Welterbekomitee im Sommer 2019 fallen.

Kontakt
Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH
Hr. Matthias Lißke
Geschäftsführer
Telefon: 03733 145 101
E-Mail: kontakt@wfe-erzgebirge.de


   

Egon Günther ist Ehrenbürger der Stadt Schneeberg
Egon Günther (Archiv) - Quelle: >defa-stiftung.de<
Ingo Seifert und Franziska Günther - Quelle: >freie-presse.de<


Egon Günther, Regisseur und Romanautor ist zum Ehrenbürger der Stadt Schneeberg ernannt worden. Durch seine Krankheit konnte der 1927 in Schneeberg geborene und jetzt in Berlin lebende Filmregisseur an der Verleihung nicht persönlich teilnehmen. Seine Ehefrau Franziska Günther nahm stellvertretend die Ehrenbürgerurkunde durch den Bürgermeister der Stadt Schneeberg, Ingo Seifert, entgegen.

Weiterführende Links:

MDR Videobeitrag ]
MDR Textbeitrag ]
Artikel Freie Presse ]




 
Der demografische Wandel stellt den Freistaat Sachsen vor enorme Herausforderungen. Das Durchschnittsalter wird bis zum Jahr 2025 im gesamten Freistaat auf über 50 Jahre ansteigen.
Im gesamten Freistaat Sachsen wird diese Altersgruppe in den nächsten 15 Jahren von 26 auf 35 Prozent wachsen.
Diese prognostizierten Entwicklungen verdeutlichen eindringlich den Bedarf an Versorgungs- ­und Betreuungsstrukturen und die Notwendigkeit von Angeboten für die alternde Gesellschaft, besonders im ländlichen Raum. Daher wurden durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz zwei Maßnahmen für die Bürger des Freistaates Sachsen initiiert:

„Alltagsbegleiter für Senioren" und „Nachbarschaftshelfer"

Mit diesem Schreiben möchten wir, die Koordinierungsstelle für Alltagsbegleitung, Nachbarschaftshilfe und niedrigschwellige Angebote, die Möglichkeit nutzen, Ihnen diese zwei Projekte vorzustellen.

Alltagsbegleiter und Nachbarschaftshelfer ermöglichen den Verbleib unterstützungsbedürftiger Senioren beziehungsweise pflegebedürftiger Menschen in der eigenen Häuslichkeit und die Entlastung der Angehörigen oder sonstiger nahestehender Personen. Die Koordinierungsstelle ist ansässig bei der Heim gemeinnützigen GmbH und im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz tätig. Unsere Aufgabe ist es, die Bürger im Freistaat Sachsen umfassend über die Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Helfern zu informieren und, Interessierte über die Möglichkeit einer ehrenamtlichen Tätigkeit zu beraten.

Ihre Ansprechpartnerinnen Frau Bianka Linz und Frau Kerstin Hunger stehen Ihnen von
Montag bis Freitag von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr unter der Rufnummer 0371- 91 89 84 619 für alle Fragen rund um die Projekte gern zur Verfügung.

Detaillierte Infos zum Nachlesen finden Sie unter:  www.alltagsbegleitung-sachsen.de

Infoflyer gibt es hier zum download:

Infoblatt Alltagsbegleiter ] [ Flyer ]

[ Infoblatt Nachbarschaftshelfer ] [ Flyer ]

   

Wohnungsangebote für Polizeischüler
Zum 1. September 2016 werden wieder ca. 200 Polizeischüler ihre Ausbildung in der Außenstelle der Polizeifachschule Chemnitz in der ehemaligen Jägerkaserne der Bundeswehr in Schneeberg aufnehmen. Da im Gelände der Polizeifachschule derzeit keine eigenen Wohnunterkünfte angeboten werden können, sind die Anwärter auf außerhalb gelegene Unterbringungsmöglichkeiten angewiesen. In Absprache mit den zwei Großvermietern, der Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg mbH und der Schneeberger WOHNUNGS-Genossenschaft e. G. können sich alle Interessenten für entsprechende Wohnungsangebote ab sofort unter der Angabe ihrer Kontaktdaten bei Herrn Udo Fankhänel unter folgendem Kontakt melden:

Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg mbH
Herr
Udo Fankhänel
Kundenbetreuer und Vermietung
Seminarstraße 37
Tel.-Nr.: 03772 390916
E-Mail: u.fankhaenel@wohnbau-schneeberg.de

Über Herrn Fankhänel erhalten die Interessenten Informationen zu den Angeboten und der weiteren Vorgehensweise. Ferner kann hier auch der Kontakt zu privaten Anbietern hergestellt werden, die über Wohnungsangebote verfügen.

Information der Regionalverkehr Erzgebirge GmbH
Buslinie hält auch am Bergarbeiterkrankenhaus

Werte Fahrgäste,

am 21. März 2016 wird am Bergarbeiter-Krankenhaus Schneeberg das neue Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Betrieb genommen. Als Serviceleistung für unsere Fahrgäste, nimmt der Regionalverkehr Erzgebirge GmbH dies zum Anlass, zusätzlich die Haltestelle „Am Krankenhaus“ Schneeberg mit dem ÖPNV zu bedienen. So werden die Linien 362 Aue-Schneeberg-Aue und 364 Bad Schlema-Schneeberg-Neustädtel-Lindenau bei ausgewählten Fahrten die Haltestelle am Krankenhaus bedienen. Die Fahrzeiten sind unterhalb dieses Artikels, sowie an der Haltestelle „Am Krankenhaus“ direkt nachzulesen oder telefonisch unter 03771 2466354 zu erfragen.

Fahrplan_Linie362_mit_Krankenhaus ]
Fahrplan_Linie364_mit_Krankenhaus_hin ]
Fahrplan_Linie364_mit_Krankenhaus_rueck ]

Kulturzentrum
 
   
Fachkräfteportal Erzgebirge
 
   
Städtebund Silberberg
   
       
Hier stellt sich der Städtebund Silberberg vor. Sie erhalten Informationen, Links und Kontaktdaten zu den beteiligten Städten und Gemeinden und erfahren mehr über die Gründung und Organisationsstruktur bis hin zu den Ergebnissen der Zusammenarbeit des Städtebundes Silberberg.

 
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